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Freundeskreis Erftstadt — Jelenia Góra

Umfrage des DPI zu deutsch-polnischen Städtepartnerschaften

Die Corona-Pandemie hat in den vergangenen Monaten vieles Gewohnte auf den Kopf gestellt. Grenzen waren plötzlich wieder geschlossen, Veranstaltungen mussten abgesagt werden und anstelle des persönlichen Austauschs traten vielfach Videokonferenzen. Das Deutsche Polen-Institut (DPI), das Institut für Öffentliche Angelegenheiten in Warschau und der Polnische Städtebund haben dies zum Anlass genommen, ihr seit März 2019  durchgeführtes Forschungsprojekt zu deutsch-polnischen Städtepartnerschaften  um eine kleine aktuelle Umfrage zu ergänzen: wie erging und ergeht es eigentlich den Städtepartnerschaften während der Corona-Krise? Ist der gemeinsame Austausch vollständig zum Erliegen gekommen? Oder wurden neue digitale Formen der Zusammenarbeit genutzt?

Weitere Infos:

https://www.deutsches-polen-institut.de/blog/staedtepartnerschaften-in-zeiten-von-corona/

Stadtfest Erftstadt Juli 2019

Stadtjubiläum Erftstadt: Junge polnische Besucher und offizielle Delegation aus der Partnerstadt feiern mit.

Auf Einladung des Freundeskreis Erftstadt-Jelenia Gora (Hirschberg) e.V. hatte Erftstadt Besuch von sieben Schülerinnen und einem Schüler im Alter von 17-18 Jahren aus Erftstadts polnischer Partnerstadt Jelenia Gora ,
um das 50-jährige Stadtjubiläum mit zu feiern.

Mit dabei sind drei Lehrerinnen, darunter die Direktorin Elwira Kozak sowie  die Deutschlehrerin Dorota Kwiatkowska und  die Englischlehrerin Beata Krop, die auch Mitglied im Freundeskreis sind.

Die Gruppe war angereist bereits am 1.7. Die Unterbringung erfolgte privat, ganz überwiegend bei Mitgliedern des Freundeskreises.
Die Schüler waren alle das erstemal in Erftstadt, für einige war es der erste Auslandsaufenthalt überhaupt.

MaastrichtDie Gruppe besuchte u.a. eine Sitzung des Rates der Stadt Erftstadt. Bürgermeister Volker Erner begrüßte die Teilnehmer sehr herzlich und freute sich, dass durch Vermittlung des Freundeskreises gerade so junge Bürger der Partnerstadt Erftstadt besuchen.

Herbert Wirtz vom Freundeskreis sagt dazu: “ es ist unser oberstes Anliegen, gerade in der ganz jungen Generation die deutsch-polnische Freundschaft als Normalität zu verankern,  jeder dieser jungen Menschen  wird ein Multiplikator für diesen Gedanken sein in seinem Freundeskreis und in seiner Familie , wenn er mit positiven Eindrücken aus Erftstadt zurückkehrt.“
Die Schüler nahmen einen Vormittag lang am Unterricht in der Gottfried-Kinkel-Realschule teil und deutsche Schüler führten sie durch ihre Schule. Die Lehrer erlebten eine ausgiebige und interessante Führung  durch ihren deutschen Kollegen Helmut Trué,
der im September mit seiner Klasse Jelenia Gora besuchen wird.
Auch diese Kontakte wurden vom Freundeskreis geknüpft und begleitet.
Zur Jubiläumsfeier der Stadt am 6.und 7.Juli reisten dann auf Einladung der Stadt Erftstadt noch  Mitglieder der Stadtverwaltung Jelenia Gora an; Janusz Łyczko, der stellvertretende Bürgermeister,   Wojciech Chadży,  Vorsitzender des Stadtrates, sowie
Bożena Wachowicz-Makieła, Vizepräsidentin des Stadtrates.
Die beiden Letztgenannten sind – wie inzwischen 15 weitere Bewohner von Jelenia Gora -  auch Mitglieder im deutschen Freundeskreis aus Erftstadt, dessen Arbeit sie ausdrücklich schätzen und unterstützen wollen.
Am Stand des Freundeskreises fand am Samstag, 6.7. eine Buchpräsentation statt. Dr. Mateusz Hartwich stellte sein neues
"Buch der Erinnerungen und Empfindungen"vor, in dem um ersten Mal die Erinnerungen der deutschen Flakhelfer-Generation und die der polnischen Kriegskinder in einem Buch zusammen geführt werden. Gemeinsam ist den Erinnernden, dass sie das  gleiche Gymnasium besuchten  in Hirschberg bzw. Jelenia Gora,  – vor, während oder nach dem Krieg.
Stand auf dem Stadtfest
Die Schülergruppe verließ nach einer eindrucksvollen Woche die Partnerstadt voll des  Lobes für das abwechslungsreiche Programm: sie haben das Dreiländereck Maastricht, Lüttich, Aachen gesehen unter dem Motto „How Europe works“, die Metropole Köln und natürlich Erftstadt. Die liebevolle Betreuung durch den Freundeskreis fand besonderen Dank der jugendlichen Besucher und ihrer Begleiter.
Sie wollen alle gerne wiederkommen und nahmen die Zusicherung mit, dass sie in Erftstadt jederzeit willkommen sind.

 

Der Freundeskreis arbeitet an weiteren Netzwerken zwischen den Städten: nachdem Kontakte zwischen den Jazz-Szenen und den Schulen erfolgreich initiiert wurden, wird im nächsten Jahr ein Kontakt in der Chor-Szene seinen Anfang nehmen.

 

Online-Krippenausstellung von Haus Schlesien, internetową wystawą szopki z kalendarzem adwentowym

Haus Schlesien in Königswinter hat für den Dezember eine sehr schöne Idee entwickelt, die wir mit unseren Mitgliedern und Freunden teilen wollen, eine Online-Krippenausstellung mit Adventskalender:

Haus Schlesien w Königswinter opracował bardzo fajny pomysł na grudzień, którym chcemy się podzielić z naszymi członkami i przyjaciółmi, internetową wystawą szopki z kalendarzem adwentowym:

Wir haben dieses Jahr die Krippenausstellung in den virtuellen Raum verlegt und als Adventskalender „verpackt“. Jeden Tag kann hier ein Türchen im Advent geöffnet werden, die dann bis zum 2. Februar 2021 offen bleiben! Zum Türchen öffnen geht es hier entlang: www.hausschlesien.de/ausstellungen/305_online-krippenausstellung

życzenia bożonarodzeniowe, Weihnachtsgrüsse 2020

Drodzy Członkowie Stowarzyszenia Przyjaciół Erftstadt-Jelenia Góra mieszkający zarówno w Niemczech, jak i w Polsce!
Jeszcze przed końcem tego 2020 roku, pamiętnego „roku korony“, chcielibyśmy przesłać Wam najserdeczniejsze pozdrowienia i dokonać podsumowania tych zmuszających do refleksji miesięcy. Pewne jest to, że nikt nigdy nie zapomni tego roku i przeżyć z nim związanych.
Jakże naiwni byliśmy na początku roku, kiedy docierały do nas pierwsze doniesienia o rozprzestrzenianiu się wirusa. Nikt nie mógł wtedy przypuszczać, jak bardzo zmieni to nasze życie, jak wpłynie na nasze zwyczaje i zachowanie, jakie niewyobrażalne ograniczenia wprowadzi do naszej codzienności.
Wszystko, bez wyjątku, co zaplanowało nasze Stowarzyszenie na rok 2020, musieliśmy z żalem odwołać. W tym doświadczeniu też nie jesteśmy sami. Miliony ludzi na całym świecie są w tej samej sytuacji. Najbardziej zasmuca nas ograniczony czy wręcz zerowy kontakt z innymi ludźmi, szczególnie z Wami – naszymi przyjaciółmi w Polsce!
W rodzinie, w kręgu znajomych czy przyjaciół… Wszędzie ograniczone spotkania i wszechogarniające poczucie strachu: powitania z zachowaniem „bezpiecznego dystansu“, tęsknota za przytuleniem bliskich, spędzeniem czasu razem. Doprawdy okropny rok!
Mamy głęboką nadzieję, że w nowym 2021 roku relacje międzyludzkie wrócą na właściwe tory, a ten styl życia, który znamy i kochamy, będzie znów możliwy. Miejmy nadzieję, że wtedy będziemy mogli zrealizować jeden z wcześniej planowanych projektów: polsko-niemiecką orkiestrę katarynkową, której początek dali Andrzej Marchowski i Herbert Wirtz.
Do tej pory ta orkiestra mogła grać tylko z ośmiusetkilometrowego dystansu, ale i to nie przeszkodzi w wysłaniu bożonarodzeniowych życzeń do Przyjaciół, nawet jeśli są w innym kraju.

Uważajcie na siebie i bądźcie zdrowi!
Do zobaczenia! Tym razem nie cyfrowo, ale na żywo.
Życzymy Wam ponadto miłych i radosnych dni w tym świątecznym czasie, a także szczęśliwego i zdrowego nowego 2021 roku!

Wasz zarząd: Michael, Jürgen, Schosch, Angelika, Josy, Herbert i Beata

 

Liebe Mitglieder des Freundeskreises in Deutschland und in Polen,

zum Abschluss dieses denkwürdigen Corona-Jahres 2020 möchten wir uns noch einmal bei euch melden. Dieses Jahr werden wir sicher alle niemals vergessen. Wie naiv waren wir doch, als wir am Beginn dieses Jahre erstmals von diesem Virus hörten: Niemand hat sich vorstellen können, wie sehr es unser aller Leben verändern würde, welche Einschnitte in unserem Alltag, unseren Gewohnheiten das mit sich bringen würde.
Restlos alles, was wir als Verein geplant hatten, musste abgesagt werden, nichts davon konnte stattfinden. Viele Stunden Planung umsonst – aber mit dieser Erfahrung stehen wir weiß Gott nicht alleine da. Millionen Menschen weltweit ist es genauso ergangen. Was uns am meisten betrübt ist der mangelnde persönliche Kontakt – sowohl hier in Deutschland , aber auch besonders zu euch - unseren Freunden in Polen!
Innerhalb von Familie, Bekanntenkreis und Freundeskreis – überall nur Begegnungen mit „angezogener Handbremse“, Begrüßung auf Abstand, keine oder kaum Umarmungen! Ein wahrhaftig schreckliches Jahr!
Wir hoffen alle sehr, dass sich die Verhältnisse im neuen Jahr 2021 weitgehend normalisieren und dass ein Leben, wie wir es kannten und liebten, wieder möglich sein wird.

Dann wird auch hoffentlich eines unserer angedachten Projekte realisiert werden können: ein deutsch-polnisches Drehorgelorchester, zu dem Andrzej Marchowski und Herbert Wirtz den Grundstein gelegt haben. Bisher können diese Orgeln nur mit 800 km Distanz spielen, aber dennoch kann so ein Weihnachtsgruß an die Freunde im jeweils anderen Land gesandt werden. Schaut es euch an – und bleibt gesund!
Bis zu einem absolut NICHT DIGITALEN, sondern TOTAL ANALOGEN WIEDERSEHEN

wünschen wir frohe Festtage und ein glückliches und gesundes Jahr 2021
Euer Vorstand: Michael, Jürgen, Schosch, Angelika, Josy und Herbert und Beata

 

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